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after the end of history

27. Mai - 17. Juni 2015

Eröffnung: 26. Mai, 19h
Künstler_innengespräch: 26. Mai, 17.30h; Moderation: Valentin Diaconov (Kunstkritiker und Kurator, Moskau)
Ausstellungsort: Peresvetov Gallery
Adresse: U-Bahn Station Avtozavodskaya, Peresvetov per. 4/1, Moskau, Russland
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag, 11-20h

Die Peresvetov Gallery und on site laden am 26. Mai ganz herzlich zur Eröffnung der Ausstellung after the end of history

on site präsentiert drei aufstrebende österreichische Künstler_innen erstmals in Moskau.

Katharina Gruzei, Eginhartz Kanter & Wolfgang Lehrner wurden eingeladen, vor Ort in Moskau neue Arbeiten zu realisieren. Die Ausstellung after the end of history thematisiert den Einfluss der lokalen Geschichte auf die gegenwärtige Kunstproduktion. So reflektieren die ausstellenden Künstler_innen in ihren Arbeiten mitunter historische Ideologien, die aktuellen Ausstellungsorten/öffentlichen Plätzen/Nicht-Orten möglicherweise zugrunde liegen und werfen gleichzeitig die Frage nach der gegenwärtigen Situation - nach dem Ende der Geschichte - auf.

 

Katharina Gruzei arbeitet mit Fotografie, Film, Video, Installationen, Performance, Sound und Objekten. Das Interesse der Künstlerin liegt im Gebrauch von Medien als politisches und soziologisch-kulturelles Werkzeug. In ihren Projekten bezieht sie sich auf Archive, arbeitet ortsbezogen oder setzt an aktuellen gesellschaftlichen Themen an.

 

 

 

Eginhartz Kanter beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit überwiegend mit Aspekten des öffentlichen Raums. Er bedient sich dabei unterschiedlicher Medien wie Installaton, Wandmalerei, Objekt, Video und Fotografie. So entstehen Projekte im Außenraum oder mediale Arbeiten, die den Außenraum thematisieren und diese Thematik in den Ausstellungsraum transferieren.

 

 

 

Wolfgang Lehrner reagiert in seinen kosmopolitischen Untersuchungen auf die Veränderung und Bedeutung von unscheinbaren Gemeinsamkeiten sowie Gegensätzlichkeiten von urbanen Räumen, Metropolen und deren Vernetzung im kulturellen, sozio-ökonomischen, historischen und metaphysischen Sinne. Die Beobachtung und Sichtbarmachung lokal determinierter Eigenheiten von Städten und deren Zwischenräumen ziehen sich durch seine Arbeiten.

 

 

 

 

 

Ziel dieses Ausstellungsformates sind die Förderung künstlerischer Mobilität sowie der transnationale künstlerische Austausch.
So ist für 2016, in Folge der Ausstellung in Moskau, eine Ausstellung mit russischen Künstler_innen in Wien in Kooperation mit den Kurator_innen Kristina Barekyan, Simon Mraz, Valerie Mühlenburg und Annunziata Schmidt-Chiari geplant.

 

 

 

Kooperationspartner_innen       


Moscow City Galleries Network
ist ein Projekt des Department of Culture of Moscow, das sich der kulturellen Dezentralisierung und Modernisierung kultureller Organisationen widmet. Insgesamt werden 18 Ausstellungsräume in 10 verschiedenen Bezirken in Moskau von Moscow City Galleries Network verwaltet.

 

Die Peresvetov Gallery liegt nahe der U-Bahn Station Avtozavodskaya in Moskau und besteht bereits seit beinahe drei Jahrzehnten. Aufsehen erregende Aktionen des künstlerischen Underground der 1980er Jahre wurden vor Ort realisiert: Ausstellungen der Konzeptkunst und Performances von CLAVA (Avant-Gardist Club) sowie improvisierte Präsentationen von "The Order of Courteous Mannerists" in den 1990er Jahren. Die Karrieren berühmter Künstler_innen wie Avdey Ter-Oganyan, Vladimir Dubosarskiy, Aidan Salakhova oder Valery Koshliakov nahmen ihren Anfang in der Peresvetov Gallery. Die Galerie ist ein Ort des Experimentierens und Spielfeld innovativer Ideen. Sie stellt eines der legendären Zentren der Moskauer Kunstlandschaft dar. Larisa Grinberg ist seit 2014 Kuratorin der Galerie.

 

Das Österreichische Kulturforum Moskau versteht sich als kooperativer Partner und Kontaktstelle für österreichische Künstler_innen, Kulturinstitutionen und Wissenschaftler_innen zur Initiierung, Planung und Durchführung österreichisch- russischer und österreichisch- weißrussischer kultureller und wissenschaftlicher Projekte. Das Kulturforum sieh sich auch als Netzwerk und  Diskussionsplattform für Künstler_innen und Wissenschaftler_innen in Russland, Weißrussland und Österreich. Das Programm des Kulturforums, welches in Kooperation mit österreichischen, russischen und weißrussischen Partner_innen entwickelt und konzipiert wurde, zielt darauf ab, Österreich als europäisches Kulturland - reich an Tradition und zeitgenössischer Kunst – einzubringen und zu präsentieren.

 

 

Subventionspartner_innen

BKOEK-klein